<
>
  • Navigation

DIE SCHWESTERN BRONTË

Mehr

Ensemble Angria, Stuttgart/Berlin / Von der Kunst durch Wände zu gehen

„Die wirkliche Welt ist viel kleiner als die phantastische...“ (Friedrich Nietzsche: Morgenröte)

Lässt sich gegen alle Regeln, quasi aus dem Nichts heraus eine Welt schaffen, in denen Sehnsüchte und Ängste, Hoffnungen und Fantasien zu leben beginnen? Wie betritt man den Raum jenseits der äußeren Wirklichkeit? Und wie findet man wieder zurück?

Vor gut 150 Jahren machten sich Charlotte, Emily und Anne Brontë daran, der bedrückenden Enge der viktorianischen Moral eine beispiellose Revolte der Imaginationskraft entgegenzusetzen: Geboren aus fast kindlichem Spiel wachsen die fiktiven Reiche „Angria“ und Gondal“, entfalten sich opulente Szenerien mit hunderten von Charakteren und entstehen letzten Endes die weltbekannt geworden Werke „Jane Eyre“ und ´“Sturmhöhe“.

Entschädigt dieser Flug für den Verzicht auf das wirklich gelebte Leben? Gibt es eine Wahl? Ein Spiel an den Quellen der Kunst.

Presse:
(…) Immer wieder verstricken sich die Spielerinnen in den spinnennetzartig von der Decke bis zum Boden gespannten Elastikfäden (…). Die visuelle Umsetzung der aufbrechenden Gefühlswelt ist ein genialer Schachzug in diesem bewegungsintensiven, poetischen Körperspiel. (…) In 80 Minuten werden die Widersprüche und die seelischen Verstrickungen des literarischen Dreigestirns spür-und sichtbar. (…) Esslinger Zeitung, 01.10.2011

Spiel: Sabine Effmert, Ulrike Kley, Johanna Pätzold
Ausstattung: Stefanie Oberhoff und Antje Töpfer
Musik: Christian Dähn
Licht: Doris Schopf
Text: Jutta Schubert u. a. mit Texten von Charlotte, Emily u. Anne Brontë

Dramaturgie: Katja Spiess
Regie: Jutta Schubert 

Uraufführung: 29.09.2011, Fitz-Zentrum für Figurentheater Stuttgart
Gefördert durch: Stadt Stuttgart, Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg, Fitz-Zentrum für Figurentheater Stuttgart

Fotos: Stefanie Oberhoff